Zeckenstich und Borreliose: Warum ich genau hinschaue, bevor ich behandle


Der Sommer ist da. Wir gehen wieder raus in die Natur. In den Wald, auf die Wiese, mit dem Hund, mit den Kindern oder einfach, weil uns frische Luft und Sonne guttun.

Und jedes Jahr kommt damit auch wieder ein Thema auf den Tisch:

Zecken.

Ich sehe das seit vielen Jahren in meiner Praxis. Menschen kommen nach einem Zeckenstich, mit einer Wanderröte, mit unklaren Beschwerden oder mit dem Verdacht auf Borreliose. Manche sind ganz frisch betroffen. Andere laufen schon seit Monaten oder Jahren mit Symptomen herum und keiner hat so richtig hingeschaut.

Und genau deshalb möchte ich dieses Thema einmal ruhig, klar und aus der Praxis heraus einordnen.

Denn ein Zeckenstich ist kein Grund zur Panik.
Aber er ist ein Grund, aufmerksam zu sein.


Borreliose ist in meiner Praxis kein seltenes Thema

Seit vielen Jahren kommen Patienten mit Verdacht auf Borreliose oder mit nachgewiesener Borreliose zu mir. Und was ich dabei immer wieder sehe:

Borreliose ist selten nur ein einfaches „Bakterium rein – Medikament drauf – fertig“.

Manchmal ist es so, vor allem ganz am Anfang. Aber oft ist es komplexer.

Viele Patienten kommen mit Beschwerden wie:

  • Erschöpfung
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsproblemen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • innerer Unruhe
  • wiederkehrenden Entzündungen
  • einem Gefühl, nicht mehr richtig belastbar zu sein

Und dann steht irgendwann die Frage im Raum:

Könnte das Borreliose sein?

Meine Antwort ist dann nicht sofort ja oder nein.
Meine Antwort ist:

Wir müssen genau hinschauen.


Der erste wichtige Punkt: Die Zecke richtig entfernen

Wenn eine Zecke festgebissen ist, zählt vor allem eines:

Sie sollte möglichst früh und möglichst sauber entfernt werden.

Und hier möchte ich es ganz praktisch sagen: Dieses „einfach gerade herausziehen“ hat bei mir und bei vielen anderen in der Praxis nicht besonders gut funktioniert. Da sich der Zeckenkopf sonst schnell abreißen lässt und in der haut verbleibt.

Seit wir sie vorsichtig drehen, gehen sie meistens viel besser heraus.

Das heißt nicht, dass man grob herumdreht oder mit Gewalt arbeitet. Es heißt: Hautnah fassen, nicht quetschen, ruhig bleiben und die Zecke mit einer sanften Drehbewegung herauslösen.

Dafür eignen sich:

  • eine gute Zeckenzange
  • eine feine Pinzette

Wichtig ist nicht, ob man links oder rechts dreht. Wichtig ist, dass man den Körper der Zecke nicht zusammendrückt.

Denn genau das möchte man vermeiden.

Bitte keine Experimente mit Öl, Creme, Alkohol, Kleber oder anderen Hausmitteln. Das stresst die Zecke eher und kann ungünstig sein.

So mache ich es praktisch:

  1. gutes Licht nehmen
  2. die Zecke genau anschauen
  3. möglichst hautnah greifen
  4. den Körper der Zecke nicht quetschen
  5. langsam und ruhig mit einer leichten Drehbewegung herauslösen
  6. die Stelle danach desinfizieren
  7. Datum notieren
  8. die Einstichstelle beobachten

Wenn ein kleiner Rest in der Haut bleibt, ist das meistens kein Weltuntergang. Der Körper kann solche kleinen Reste oft wie einen Splitter selbst herausarbeiten. Trotzdem sollte man die Stelle natürlich beobachten.


Danach beginnt die eigentliche Aufmerksamkeit

Nach dem Entfernen ist die Sache nicht einfach erledigt.

Jetzt sollte man die Einstichstelle über mehrere Wochen beobachten.

Worauf ich achte:

  • Wird die Stelle größer?
  • Entsteht eine Rötung?
  • Breitet sich die Rötung aus?
  • Kommt ein ringförmiger oder flächiger Hof?
  • Wird man grippeähnlich krank?
  • Kommen Gelenkschmerzen?
  • Kommen Muskelschmerzen?
  • Kommt Fieber oder starkes Krankheitsgefühl?
  • Gibt es Nervenschmerzen, Kribbeln oder ungewöhnliche Beschwerden?

Die klassische Wanderröte kann nach einigen Tagen auftreten, manchmal aber auch erst nach zwei oder drei Wochen. Und sie sieht nicht immer aus wie im Lehrbuch.

Sie kann blass sein.
Sie kann dunkelrot sein.
Sie kann ringförmig sein.
Sie kann flächig sein.
Sie kann auch unscheinbar beginnen.

Deshalb sage ich immer:

Nicht verrückt machen, aber hinschauen.

Ein Foto mit Datum kann sehr hilfreich sein. Dann sieht man besser, ob sich etwas verändert.


Borreliose: Warum die Diagnose manchmal schwierig ist

Borreliose ist nicht immer leicht zu diagnostizieren.

Natürlich gibt es klassische Laborwerte. Man kann Antikörper bestimmen, also IgM und IgG. Das machen viele Hausärzte. Das ist auch sinnvoll.

IgM kann eher auf eine frische Immunreaktion hinweisen.
IgG kann eher auf einen länger zurückliegenden Kontakt oder eine länger bestehende Reaktion hinweisen.

Aber jetzt kommt der wichtige Punkt:

Nicht jeder Mensch bildet sauber messbare Antikörper.

Ich habe immer wieder Patienten gesehen, bei denen die klassischen Antikörper nicht eindeutig waren, obwohl das Beschwerdebild und weiterführende Tests sehr wohl in Richtung Borrelienbelastung gezeigt haben.

Deshalb verlasse ich mich nicht nur auf einen einzelnen Wert.

Für mich gehören zusammen:

  • Anamnese
  • körperlicher Befund
  • Verlauf
  • Symptome
  • Antikörper
  • gegebenenfalls LTT
  • gegebenenfalls EliSpot
  • mögliche Koinfektionen
  • Zustand des Immunsystems

Ein Laborwert ist wichtig.
Aber der Mensch sitzt vor mir, nicht der Laborzettel.


LTT und EliSpot: Warum ich weiterführende Diagnostik wichtig finde

Wenn der Verdacht bleibt, können LTT oder EliSpot zusätzliche Hinweise geben. Diese Tests schauen stärker auf die zelluläre Immunantwort.

Das kann gerade dann interessant sein, wenn jemand Beschwerden hat, aber die klassischen Antikörper nicht eindeutig sind.

Ich sehe diese Tests nicht als Spielerei, sondern als zusätzliche Ebene. Denn gerade bei chronischen oder unklaren Verläufen braucht man manchmal mehr als nur Standarddiagnostik.

Trotzdem gilt:

Auch diese Werte müssen immer zum Gesamtbild passen.

Man behandelt nicht nur einen Test. Man behandelt einen Menschen.


Borreliose kann verschiedene Gesichter haben

Eine frische Borreliose ist etwas anderes als eine chronische oder länger bestehende Belastung.

Am Anfang kann es relativ klar sein: Zeckenstich, Rötung, Beschwerden. Dann muss man schnell und sauber handeln.

Später kann es schwieriger werden. Dann können Beschwerden an ganz unterschiedlichen Stellen auftauchen:

  • Gelenke
  • Muskeln
  • Sehnen
  • Bänder
  • Nervensystem
  • Haut
  • Herz-Kreislauf-System
  • Gehirn und Konzentration
  • Energiehaushalt

Borrelien können sich im Gewebe verstecken. Sie können das Immunsystem beschäftigen. Und sie können mit anderen Belastungen zusammenspielen.

Deshalb ist Borreliose für mich nie nur ein isoliertes Thema.


Borreliose kommt oft nicht allein

Was ich in der Praxis immer wieder sehe:

Wenn Menschen chronisch krank sind, haben sie selten nur „eine Sache“.

Da gibt es oft mehrere Ebenen.

Zum Beispiel:

  • Borrelien
  • Bartonellen
  • Babesien
  • Rickettsien
  • Mykoplasmen
  • Epstein-Barr-Virus
  • andere Herpesviren
  • Darmprobleme
  • stille Entzündungen
  • Mitochondrienbelastung
  • Mikronährstoffmängel
  • Stressbelastung
  • Erschöpfung des Immunsystems

Gerade Herpesviren sehe ich im Zusammenhang mit chronischen Belastungen häufig. Das bedeutet nicht, dass immer alles gleichzeitig aktiv sein muss. Aber wenn jemand nicht gesund wird, obwohl man schon etwas gemacht hat, dann muss man breiter schauen.

Die Frage ist dann nicht nur:

Sind Borrelien da?

Sondern:

Was hält das Immunsystem dauerhaft beschäftigt?


Therapie: Am Anfang anders als später

Bei einer frischen Borreliose, besonders wenn eine klare Wanderröte entsteht, ist die schulmedizinische Antibiotikatherapie ein wichtiger und oft sinnvoller Weg. Das gehört ärztlich abgeklärt.

Gerade am Anfang sind die Borrelien oft noch besser erreichbar. Deshalb kann es in dieser Phase wichtig sein, nicht zu lange zu warten.

Aber bei chronischen Verläufen sieht die Sache aus meiner Erfahrung anders aus.

Da habe ich nicht selten gesehen, dass Antibiotika allein nicht den gewünschten Durchbruch bringen. Manchmal geht es Menschen darunter sogar schlechter, weil Darm, Mitochondrien und Immunsystem zusätzlich belastet werden können.

Das heißt nicht, dass Antibiotika grundsätzlich falsch sind.
Es heißt nur:

Man muss wissen, wann, warum und bei wem man was einsetzt.

Und man sollte den Körper nicht vergessen.


Der ganzheitliche Blick: Warum ich nicht nur gegen Borrelien behandle

Wenn jemand mit chronischen Beschwerden kommt, frage ich nicht nur:

Was tötet Borrelien ab?

Ich frage:

Warum kommt der Körper nicht mehr in Regulation?

Denn wenn das Immunsystem erschöpft ist, der Darm belastet ist, Nährstoffe fehlen, Mitochondrien schwach sind und vielleicht noch Viren oder Koinfektionen mitspielen, dann reicht es oft nicht, nur auf einen Erreger zu schauen.

Dann braucht es ein Konzept.

Für mich gehören dazu:

  • Immunsystem aufbauen
  • Darm stabilisieren
  • Entzündungen regulieren
  • Mitochondrien unterstützen
  • Mikronährstoffe auffüllen
  • Schlaf verbessern
  • Stresssystem beruhigen
  • Ernährung entzündungsarm gestalten
  • Koinfektionen mitdenken
  • virale Belastungen prüfen
  • Entgiftung und Ausscheidung unterstützen

Das ist nicht spektakulär.
Aber es ist oft entscheidend.


Immunsystem: Ohne diese Basis wird es schwer

Das Immunsystem ist der zentrale Spieler.

Wenn es stark, klar und gut versorgt ist, kann der Körper viel besser mit Belastungen umgehen.

Wichtige Grundlagen sind:

  • Vitamin D
  • Zink
  • Selen
  • Magnesium
  • B-Vitamine
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamin C
  • Eiweiß
  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • guter Schlaf
  • stabile Blutzuckerregulation
  • gesunder Darm

Auch Pflanzenheilkunde kann eine große Rolle spielen.

Ich denke hier unter anderem an:

  • Cistus incanus
  • Katzenkralle
  • Andrographis
  • Artemisia
  • Kurkuma
  • Weihrauch
  • Echinacea
  • Knoblauch

Aber auch hier gilt:

Nicht jeder braucht alles.
Und nicht jeder verträgt alles.

Gerade chronisch kranke Menschen reagieren oft sehr sensibel. Deshalb muss man sauber dosieren und individuell arbeiten.


Darm: Einer der wichtigsten Schlüssel

Der Darm wird bei Borreliose oft unterschätzt.

Dabei ist er ein zentrales Immunorgan. Wenn der Darm belastet ist, wenn die Schleimhaut gereizt ist oder die Darmflora nicht stabil ist, dann leidet die Immunregulation.

Besonders nach Antibiotika sollte der Darm unbedingt mitgedacht werden.

Dazu gehören:

  • ballaststoffreiche Ernährung
  • ausreichend Eiweiß
  • Bitterstoffe
  • Schleimhautunterstützung
  • gute Fette
  • wenig Zucker
  • wenig stark verarbeitete Lebensmittel
  • Probiotika, wenn passend
  • fermentierte Lebensmittel, wenn verträglich

Ich sehe den Darm nicht als Nebenschauplatz.
Ich sehe ihn als eine der Grundlagen.


Ordnungstherapie: Die einfachen Dinge, die viele unterschätzen

Viele wollen bei Borreliose sofort die stärksten Mittel. Das verstehe ich. Wenn man leidet, will man raus aus dem Zustand.

Aber der Körper heilt nicht besser, wenn man ihn zusätzlich überfordert.

Deshalb gehören für mich auch einfache Dinge dazu:

  • Schlafrhythmus
  • Tageslicht
  • frische Luft
  • moderate Bewegung
  • Atemübungen
  • Stressreduktion
  • Kneipp-Anwendungen
  • Bürstenmassagen
  • Wärme, wenn verträglich
  • regelmäßige Mahlzeiten
  • entzündungsarme Ernährung

Das klingt banal.
Ist es aber nicht.

Denn genau diese Dinge entscheiden oft, ob ein Körper wieder Kraft bekommt.


Weitere therapeutische Möglichkeiten aus der Praxis

In der ganzheitlichen Praxis gibt es verschiedene Ansätze, die je nach Situation eingesetzt werden können.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Eigenbluttherapie
  • Thymustherapie
  • Phytotherapie
  • homöopathische Begleitung
  • Nosoden
  • Photonentherapie
  • Vitamin-C-Infusionen
  • Glutathion-Infusionen
  • Aminosäure-Infusionen
  • Sauerstofftherapien
  • Darmtherapie
  • Mitochondrienunterstützung

Das sind keine Dinge, die man wahllos kombiniert. Man braucht Erfahrung, Diagnostik und ein Gefühl dafür, was der Mensch gerade verträgt.

Manche Menschen brauchen starke Impulse.
Andere brauchen erst einmal Stabilisierung.


Vorbeugung: Was ich vor dem Aufenthalt in der Natur empfehle

Man kann Zecken nicht komplett vermeiden. Aber man kann das Risiko reduzieren.

Praktisch bewährt haben sich:

  • helle Kleidung
  • lange Hosen
  • Hosen in die Socken stecken
  • nach dem Aufenthalt im Grünen absuchen
  • Kinder und Haustiere kontrollieren
  • Kleidung ausschütteln
  • Zeckenzange dabeihaben

Zusätzlich können natürliche Mittel hilfreich sein, zum Beispiel:

  • Kokosöl
  • Schwarzkümmelöl
  • ätherische Öle wie Lavendel, Geranium, Zedernholz oder Zitroneneukalyptus

Bei ätherischen Ölen bitte vorsichtig sein. Nicht unverdünnt auftragen und bei Kindern, Schwangeren oder empfindlicher Haut besonders achtsam sein.


Was tun nach einem Zeckenstich?

Hier noch einmal ganz praktisch:

  1. Zecke möglichst früh entfernen
  2. hautnah greifen
  3. nicht quetschen
  4. mit ruhiger Drehbewegung herauslösen
  5. keine Öle, Cremes, Alkohol oder Kleber verwenden
  6. Einstichstelle desinfizieren
  7. Datum notieren
  8. Stelle fotografieren
  9. Zecke bei Bedarf aufbewahren oder ins Labor schicken
  10. Körperliche Symptome über mehrere Wochen beobachten
  11. Bei Wanderröte oder Beschwerden ärztlich abklären lassen

Das ist einfach, aber wichtig.


Unterstützende Ansätze aus der Praxis

Im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes rund um Zeckenstich, Borreliose, Immunsystem und Regulation können – abhängig von Situation, Verträglichkeit und therapeutischer Einschätzung – verschiedene Maßnahmen sinnvoll sein.

Unterhalb der Übersicht findest du – sofern verfügbar – passende Gutscheincodes zu den genannten Herstellern.

BereichBeschreibungProduktempfehlung / Hersteller
BasisversorgungEine solide Mikronährstoffbasis unterstützt Immunsystem, Zellstoffwechsel und antioxidative Schutzsysteme. Gerade bei Infekten, Entzündung und Erschöpfung ist das wichtig.Basis Plus von DynamikPlus
Antioxidativer ZellschutzBei Infektionen und stillen Entzündungen entsteht häufig oxidativer Stress. Antioxidantien können helfen, das System zu stabilisieren.GreenUP von DynamikPlus
Vitamin C / ImmunsystemVitamin C unterstützt Immunfunktion, Kollagenbildung und antioxidative Prozesse. In therapeutischen Konzepten wird es je nach Situation auch höher dosiert eingesetzt.Vitamin-C-Produkte von DynamikPlus
Zink, Selen und B-VitamineDiese Mikronährstoffe sind wichtig für Immunantwort, Energiehaushalt, Nervenfunktion und antioxidative Enzyme.Basis Plus / GreenUP von DynamikPlus
NAC / Glutathion-SystemNAC unterstützt als Vorstufe von Glutathion antioxidative Prozesse und körpereigene Entgiftungssysteme.NAC von DynamikPlus
Zellmilieu und HydrationEin gut reguliertes Zellmilieu und ausreichende Hydration sind wichtig für Stoffwechsel, Regeneration und Belastbarkeit.pure gel von Alps Pure
Haut und äußere BarriereDie Haut ist beim Zeckenstich direkt betroffen. Eine reizärmere Pflege kann helfen, die Hautbarriere zu unterstützen.purity skin von Alps Pure
SchwefelverbindungenMSM kann als organische Schwefelverbindung Stoffwechsel, Bindegewebe und körpereigene Regulationsprozesse begleiten.MSM vom Urkornstüberl
MikroalgenSpirulina und Chlorella werden in ganzheitlichen Konzepten häufig zur Nährstoffversorgung, Bindung und Entlastung eingesetzt.Spirulina und Chlorella von DynamikPlus
Probiotische Bakterienkulturen31 wichtige probiotische Bakterienkulturen mit fermentiertem Extrakt aus 24 Kräutern und Pflanzen: Pro EM san versorgt den Darm mit einer einzigartigen Vielfalt an aktiven Bakterienkulturen. Jede Tagesportion liefert 30 Milliarden Mikroorganismen sowie wertvolle bakterielle Stoffwechselprodukte aus der Fermentation.
Pro EM san von Tisso
Die biologische Behandlung der Lyme-Borreliose.Kräuter-Cocktail nach Dr. Klinghardt
LKC Kräutercocktail (liposomal) von BioPure.eu

Gutscheincodes & Vorteile

HerstellerGutscheincode / Referral CodeVorteilEinlösbar
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DynamikPlusKARMANANDA10% ErmäßigungOnline im Shop
Urkornstüberlkarmananda1010% ErmäßigungOnline im Shop
Tisso TPC49141236610 % bis zu einem Bestellwert von 99,99 Euro und 15 % ab einem Bestellwert von 100,00 Euro
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BioPure.euD17456(7% Ermäßigung auf jede Bestellung)Online im Shop

Weitere hilfreiche Therapien, mit denen ich gute/sehr gute Heilerfolge gesehen habe:

Fast jeder meiner Behandlungspläne beinhaltet auch die klassische Homöopathie. Zur Auswahl des geeigneten Mittels solltest du dich von einem ausgebildeten Homöopathen beraten lassen.

Nach einem Zeckenstich werden in der Homöopathie häufig Ledum und Apis mitgedacht. Ledum wird traditionell eher bei Stich- und Bissverletzungen eingesetzt, während Apis eher dann berücksichtigt wird, wenn Schwellung, Rötung, Wärme oder ein stechend brennendes Gefühl im Vordergrund stehen.

Bei Borreliose Konzepten kann außerdem eine Borrelia Nosode als regulativer Impuls innerhalb eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes eingesetzt werden.

Wir beziehen die Mittel bei der Altstadt Apotheke Amberg, Nosoden zur Behandlung von Erregern bei der Oscar-Ziethen-Apotheke in Berlin sowie bei der Metatron Apotheke in Wien.Fazit

Ein Zeckenstich ist kein Grund zur Angst. Aber er ist ein Grund, aufmerksam zu sein.

Für mich sind die wichtigsten Punkte:

Zecke früh finden.
Richtig entfernen.
Nicht quetschen.
Stelle beobachten.
Bei Symptomen sauber diagnostizieren.
Den Körper ganzheitlich unterstützen.

Borreliose ist oft nicht nur eine Frage des Erregers. Es ist auch eine Frage des Immunsystems, des Darms, der Mitochondrien, der Entzündungsregulation und des gesamten inneren Milieus.

Gerade deshalb reicht es aus meiner Sicht oft nicht, nur auf ein einzelnes Mittel zu schauen.

Man muss den Menschen anschauen.

Und wenn man das tut, sieht man häufig sehr viel mehr.


Vertiefung in der Karmananda Akademie

Wenn du das Thema Borreliose, chronische Infektionen, Immunsystem, Darmgesundheit, Entzündungsregulation und ganzheitliche Therapie tiefer verstehen möchtest, findest du in der Karmananda Akademie weiterführende Inhalte.

Dort geht es nicht nur um einzelne Mittel, sondern um die Zusammenhänge:

  • wie Borreliose entstehen und verlaufen kann
  • welche Diagnostik sinnvoll sein kann
  • warum Antikörper allein nicht immer ausreichen
  • welche Rolle LTT und EliSpot spielen können
  • warum Koinfektionen wichtig sein können
  • wie Darm, Immunsystem und Mitochondrien zusammenspielen
  • welche naturheilkundlichen und regulativen Ansätze es gibt
  • wie man den Körper langfristig wieder in Balance bringt

Gerade bei chronischen Themen braucht es Verständnis, Struktur und einen klaren roten Faden.


Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Therapie. Bei Verdacht auf Borreliose, Wanderröte, Fieber, neurologischen Beschwerden oder anhaltenden Symptomen sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden. Die genannten Maßnahmen können – individuell abgestimmt und fachkundig begleitet – Teil eines ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes sein.

Wenn du geeignete Therapeuten suchst, die in dieser Richtung arbeiten und sich an den Ansätzen von Karl Seeger orientieren, kannst du dich gerne persönlich bei uns melden. Wir haben eine entsprechende Therapeutenliste und helfen dir gerne weiter.

Schreib uns dafür einfach an: hello@karmananda.online

Alles Gute für dich und deine Gesundheit,

dein Karl Seeger (ehemals Hartner)


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